DxO hat im Mai 2026 seine Datenbank für Kamera- und Objektivkorrekturen deutlich erweitert. Das Update bringt 1.085 neue DxO Module und unterstützt unter anderem aktuelle Objektive von Nikon, Sigma, Tamron, Zeiss, Laowa, Samyang und Viltrox.
Mehr Korrekturen für aktuelle Objektive
Die neuen Profile sind vor allem für Nutzerinnen und Nutzer von DxO PhotoLab, PureRAW, FilmPack und ViewPoint interessant. DxO Module korrigieren objektiv- und kamerabezogene Schwächen wie Verzeichnung, Vignettierung, chromatische Aberrationen und Schärfeabfall auf Basis eigener Labormessungen.
In der Praxis bedeutet das: Wer RAW-Dateien mit unterstützten Kombinationen entwickelt, bekommt automatisch passendere optische Korrekturen. Besonders spannend ist das bei lichtstarken Objektiven, Telezooms oder Ultraweitwinkeln, bei denen kleine Abweichungen schnell sichtbar werden können.
Zu den auffälligeren Neuzugängen gehören das Nikon Z 70–200 mm F2.8 VR S II, das Tamron 35–100 mm F2.8 Di III VXD für Nikon Z und Sony FE sowie das Zeiss Otus ML 35 mm F1.4 für Sony FE, Canon RF und Nikon Z. Auch Fujifilm-X-Nutzer bekommen mit dem Sigma 15 mm F1.4 DC C und dem Viltrox AF 25 mm F1.7 Air X neue Unterstützung.
Verfügbar für aktuelle DxO-Versionen
Die neuen Module stehen laut DxO ab sofort in PhotoLab 9.6, 8.16 und 7.24, PureRAW 6.2, FilmPack 8.6 sowie ViewPoint 5.13 bereit. Für ältere Versionen von PureRAW 5, FilmPack 7 und ViewPoint 4 sollten die Module ab dem 19. Mai verfügbar sein.
Für Fotografen ist das kein spektakuläres Feature-Update, aber ein praktisches Workflow-Thema. Gerade wer neue Objektive früh nutzt, muss oft warten, bis RAW-Konverter und Korrekturprofile vollständig nachziehen. DxO bleibt hier weiter stark, weil die optischen Profile nicht nur pauschale Korrekturen liefern, sondern auf konkreten Kamera-Objektiv-Kombinationen basieren.
via dxo.com




